Machen Sie noch, was alle machen oder machen Sie schon, was nur Sie machen?

Es gehört mittlerweile an die Tagesordnung, dass Mediaplanungen völlig undurchsichtig werden und Online-Werbung unversehens auf Seiten landet, wo man sie gar nicht haben will. So berichtete das ARD Magazin report Mainz am 12. Januar über Werbung, die auf rechtspopulistischen Websites geschaltet wird, ohne dass es der Absender gemerkt hat.

Viele Unternehmen kehren mittlerweile zurück in die tradierten Medien, um so mehr Kontrolle und Effizienz in ihre Kampagnen zu bringen. Wie die Nadel im Heuhaufen gefunden wird, berichtet GALOMA.

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Geldvernichtungsmaschine

Brüssel

Müssen wir uns schämen, wenn wir Geld verdienen mit der Produktion von Radiowerbung, die aus Steuermitteln finanziert wird?

Da auch wir nicht unerhebliche Summen an den Fiskus entrichten, haben wir kein schlechtes Gewissen, Einkommen wir aus Töpfen zu erwirtschaften, aus denen Brüssel Steuergelder mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißt.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Zwei Berliner holen Gold

20150624_114016 (1)Das goldene Ohr ist keineswegs eine Auszeichnung, die inflationär in die Menge geworfen wird, wie beispielsweise das Bundesverdienstkreuz oder das goldene Sportabzeichen. Das goldene Ohr wird ausschließlich Menschen überreicht, die den Mut bewiesen haben, in der Radiowerbung ganz individuelle Wege zu beschreiten und die sich nicht darauf verlassen möchten, gleich dem Prinzip einer Gießkanne die gesamte Republik zu beschallen und auf diese Weise einen Haufen Geld zum Fenster hinaus zu werfen.

Zwei dieser Menschen erhielten in dieser Woche von GALOMA Das goldene Ohr: Ilka Lukow von mentor agentur für touristik & marketing, sowie Robert Erler von beredsam wurden für ihr Vertrauen, ihren Mut und ihre langjährige Treue mit diesem außergewöhnlichen Orden geehrt. Mit beiden verbindet GALOMA mittlerweile eine fünfzehnjährige Geschäftsbeziehung, die durch ein besonders aufrichtiges Miteinander ihr ganz außergewöhnliches Gewicht erhält.

Einige hundert Audioproduktionen sind in den vergangenen Jahren im Auftrag dieser beiden Partner entstanden. Dabei haben Lukow und Erler stets ihr volles Vertrauen in die Kompetenz des GALOMA-Teams gesetzt und sind nicht enttäuscht worden. Spürbare Erfolge gehen auf das Konto der Radiokampagnen, die während der langjährigen Kooperation entstanden sind. Zahlreiche weitere werden noch folgen.

Hier zwei Hör-Beispiele:

BIO COMPANY Hamburg

 

Wörlitz Tourist Potsdam

Wir kommen auch ins Haus. Sogar bei verschlossener Tür.

Ein sich stetig wiederholendes „Hörspiel“ an der Haustür-Sprechanlage unseres Hauses hat uns inspiriert, daraus ein ganz neues Hörspiel zu kreieren. Schön kurz und durchaus radiotauglich.

Die ganze Geschichte und das sehr kleine Hörspiel finden Sie hier.

Was Öffentliche nicht wollen, führt im Webradio zu unerwartetem Erfolg

rainbowAllein der Begriff „Kinder CSD“ hat bei der ersten Publikumsberührung zu beinahe irreparablem Spliss geführt. Da wurde gar nicht weiter nachgefragt, sondern gleich mit der gesammelten Kraft des verfügbaren Entsetzens zugeschlagen. Somit wurde uns dann auch die Ausstrahlung unseres Spots seitens eines Vermarkters öffentlich rechtlicher Rundfunkprogramme versagt.

Not macht bekanntermassen erfinderisch. Aufgrund eingangs geschilderter Absage überlegten wir uns, auf welchen Wellen wir unseren Kinder CSD in die Sinne der Bundesbürger transportieren können. Wir kamen zu dem Schluss, dass es nicht zwangsläufig Wellen sein müssen, sondern dass eventuell auch ein Stream zu veritablen Resultaten führen könnte.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier!

Der Übersetzer

Was gilt es nicht alles zu übersetzen: Verträge, Studien, Wirtschaftsberichte, Romane, Websites, Reportagen, Handelsabkommen – und zunehmend auch Voice-Over, E-Learnings, Hörbücher, Games, Telefonansagen…

Unser Partner zappmedia hat ein innovatives und unkompliziert anwendbares Online-Tool geschaffen, dass es möglich macht, innerhalb kürzester Zeit professionelle und preiswerte Audios und Texte in nahezu jede Sprache zu übersetzen und bereitzustellen. 2000 Übersetzer und 450 Sprecherinnen und Sprecher stehen zur Verfügung.

Die unerlässlichen ISO-Zertifikate für Qualitäts- und Sicherheitsmanagement sind bei zappmedia selbstverständlich.

Wie zappmedia im Radio klingt, erfahren ab dem 16. Oktober 2014 zunächst die Hörer von hr iNFO – und unserer Leser ab sofort hier anhand von drei Beispielen:

Voicemüll

MüllOuttakes gibt es nicht nur beim Film. Auch in der Sprecherkabine wird mitunter ein ganze Menge Stuss geredet. Wenn wir etwas mehr Zeit fänden, könnten wir aus dem Voicemüll unserer Sprecherinnen und Sprecher vermutlich ein wunderschönes Hörspiel zaubern. Um Ihnen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was bei Sprachaufnahmen so alles schief gehen kann, hier ein kleiner Zusammenschnitt: 

Ein Mann sieht Brot – Der Bäcker als Revoluzzer

Arminius

Cheruskerfürst Arminius

Das Lipperland. Friedvoll bettet es sich ein, in die Hügel zwischen Weserbergland und Teutoburger Wald. Historische Fachwerkhäuser und fruchtbares Ackerland prägen die Idylle dieser Region. Doch hoch oben über dieser Landschaft – die wie geschaffen anmutet, als Vorlage für die Gestaltung einer Eisenbahnplatte – hoch oben über eben dieser malerischen Region im Herzen der Republik, reckt Arminius sein Schwert in den ostwestfälischen Himmel. Als wolle er uns mahnen: Treibt es nicht zu weit mit den Teutonen!

Und so scheint der Geist der Helden teutonischen Widerstandes noch heute in den Genen der Lipper versteckt zu sein. Bis er eines Tages hervorbricht, gleich einer Pustel, die es nicht länger hält unter der gereizten Haut.

Ähnlich erging es dann auch dem Biobäcker Meffert aus dem lippischen Lemgo, als er sich wieder und wieder missverstanden fühlte von seinen Kreativen im nahegelegnen Bielefeld. Es ging dem Bäcker gelinde gesagt ganz gehörig auf die Brötchentüte, dass jeder Konzeptvorschlag für seine Radiospots so sehr von Herzenswärme durchsetzt war, die einem die Gehirnmasse erweichen und aus den Ohren triefen ließ.

In der Folge war des Bäckers Botschaft an uns eindeutig: Schluss mit samtweich gespülten Mama-Kind-Dialogen. Vorbei die Zeit übertriebener Harmonie und hochstilisierter Familienidylle. Eine neue Ära für die Werbung lippischer Traditionsbackwaren sei angebrochen. Lasst Euch was einfallen! Macht es anders! Seid mutiger, als die Konkurrenz!

Und so geschah es dann auch:

Vor lauter SEO das M vergessen

Suche Schlafsofa

Suche nach „Schlafsofa“

Eine tolle Idee hatten die Nerds, als sie eine Reihe erfrischender Softdrinks kreiert hatten. Label, Logo und Verpackung haben sie fix selbst gestaltet, ebenso den Webauftritt. Wofür sonst sind sie in die Nerd-Lehre gegangen. Schnell noch über Crowdfunding ein paar tausend Euro eingesammelt und der Auftrag an den Abfüller konnte erteilt werden. Während die Limo in die Flaschen plätscherte, setzten sie sich schon einmal mit den iPads in die stylische Beach-Bar und nahmen das unerlässliche SEO in Angriff.

Blöd nur, dass der ganze SEO-Hokuspokus allein nicht funktioniert hat. Die coole Hipster-Zielgruppe, die damit erreicht werden sollte, hat schlicht keine trendigen Softdrinks gegoogelt. Die sind einfach in den Spätkauf und in die Tanke marschiert und haben das Zeug gekauft, das ohnehin schon da war: Bionade, Coke, Fanta, Redbull, Bluna und was sonst noch.

Und so saßen sie nun da, mit ihrem perfekten SEO und den 25.000 Flaschen, deren Inhalt sich in unaufhaltsamen Schritten dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums näherte. Die ganze Kohle aus dem Crowdfunding war futsch und für bedarfsweckende Massnahmen war nichts übrig. Marketing adieu.

Ich verzichte jetzt darauf, den Namen des Produktes zu nennen. Denn bald sind die Jungs so dermassen pleite, dass ich das Produkt für ’nen Appel und ’n Ei übernehmen kann…

Ähnlich geht es mittlerweile vielen Unternehmern. Ganz gleich, ob jung oder alt, ob Möbel, Gastro, KFZ-Handel, Softdrink, Snack oder Airline. Allzu häufig wird Online-Nutzung falsch eingeordnet. Es reicht einfach nicht, dass man optimal gefunden werden kann, wenn niemand den Bedarf hat oder der Bedarf nicht geweckt wurde. Wer Flugreisen nach Lappland zum Rentiere streicheln anbietet, sollte es den Menschen mitteilen. Wenn Sie das zehnte Steakhouse in der Stadt eröffnen, dann lassen Sie die Fleischeshungrigen gefälligst wissen, dass es sie gibt und warum es ausgerechnet bei Ihnen besser ist, als beim Argentinier um die Ecke. Und wenn Sie Jahreswagen verkaufen wollen, dann erzählen Sie Ihrer Klientel, warum man ausgerechnet zu Ihnen kommen und damit unter Umständen einen weiteren Weg auf sich nehmen sollte, als zum Jahreswagenhändler im heimischen Gewerbegebiet zu fahren.

Etwas ganz Entscheidendes darf man nie vergessen: Ihre Mitbewerber tummeln sich auf den gleichen Plattformen, wie Sie. Daher sehen Suchergebnisse mittlerweile ähnlich einschläfernd aus, wie die viel verhöhnten „Anzeigenfriedhöfe“ in den Zeitungen der 1990er Jahre.

Ihren USP bzw. Ihr Alleinstellungsmerkmal können Sie beispielsweise im Radio exzellent präsentieren. Denn: Weghören ist nach wie vor schwieriger, als wegschauen.

 

Haben Sie auch Schweiz auf der Stirn?

In der März Ausgabe impact zoom von publisuisse berichtet das Magazin über die Werbeanalyse 2013. Mit interessantem Ergebnis aus der TV-Werbung.

Im Untersuchungszeitraum von vier Monaten wurden 36 Fast Moving Consumer Goods beobachtet und das Kaufverhalten verschiedener Kontaktgruppen untersucht. Die im Untersuchungszeitraum 50,5 Millionen Franken Brutto-Werbespendings waren zu 79% auf private und zu 21% auf SRG Sender verteilt. Mit dem Ergebnis, dass jeder SRG-Werbefranken viermal besser investiert war, als die Spendings bei den Privaten.

In ähnlicher Form dürften diese Ergebnisse auch auf Deutschland zu übertragen sein. Für den Bereich Hörfunk bestätigen unsere Kunden schon seit mehr als 15 Jahren, dass sie wesentlich schneller echte (auf die Werbung bezogene) Umsätze nach Schaltung bei den Öffentlichen erzielen, als mit vergleichbaren Kampagnen bei den Privaten.

Die Ergebnisse der Schweizer Studie hier zum Nachlesen (Download): impact zoom März 2014