Kamera-Drohne degradiert radiokreaktiv-Soldaten zu Veteranen

Veteran der Filmproduktion: Der radiokreaktiv-Soldat

Veteran der Filmproduktion:     Der radiokreaktiv-Soldat

Wie oft hatten wir Ambitionen, einzelne Szenen für die Filme unserer Kunden aus einer erhöhten Position zu drehen. Und nicht selten sind unsere Ideen allzu großen Hürden zum Opfer gefallen. Vom Dach des Nachbargebäudes zu drehen, scheiterte oft an dem von Sicherheitsvorschriften besessenen Hausmeister – oder wie man neudeutsch sagt: Facility-Manager – und einen Kran zu beauftragen fiel leider häufig den straff kalkulierten Budgets zum Opfer.

Aber der gemeine radiokreaktiv-Soldat wäre nicht der gemeine radiokreaktiv-Soldat gewesen, hätte er nicht hier und da ein kreaktives Ass im Ärmel gehabt. Abenteuerliche Konstruktionen erwiesen sich als hilfreich, entbehrten jedoch nicht gewisser Gefahren. Der eilig vom Nachbarbetrieb ausgeliehene Gabelstapler beförderte Kamera und Kameramann in einigermassen befriedigende Höhen und erlaubte so die Perspektive eine Schwalbe kurz vor dem Gewittersturm. Versicherungstechnisch betrachtet äußerst fragwürdig. Aber im Ergebnis doch recht attraktiv. Für die wohl spektakulärste Aufnahme aus der Vogelperspektive, engagierten wir eigens einen Fallschirmspringer, der mittels Helmkamera mehrere Sprünge aus einem Flugzeug absolvierte, um die gewünschte Einstellung zu filmen.

Vorbei die gute alte Zeit der Improvisation. Was die Streitkräfte westlicher Armeen nutzen, um gegen vermeintliche Bösewichte vorzugehen und was der Polizei zu Unfallaufnahme dient, dient auch den radiokreaktiv-Kunden: Die Drohne. Mit einigem Geschick und zuverlässiger GPS-Peilung manövriert der radiokreaktiv-Soldat des 21. Jahrhunderts die Kamera-Drohne in atemberaubende Höhen und dreht aus der Vogelperspektive eindrucksvollste Bilder für Werbespots und Imagefilme – ohne dabei an starre Positionen gebunden zu sein. Damit gehören die radiokreaktiv-Fusstruppen nun eher zu den Veteranen der Filmproduktion.

Was kostet Radiowerbung?

Täglich werden wir mit der Frage nach den Kosten für Radiowerbung konfrontiert. Diese Frage ist jedoch ähnlich leicht zu beantworten, wie die Frage nach dem Preis für ein Auto. Was darf es denn sein? Ein Dacia oder ein Bugatti?

Anhand verschiedener Beispiele möchten wir einen Versuch unternehmen, Ihnen eine Vorstellung von Investment und Erfolg zu vermitteln.

Beispiel 1: Ein Berliner Parketthandel und Verlegebetrieb hat diesbezüglich eine sehr eigene Vorgehensweise, die sich dennoch für das Unternehmen ausgezahlt hat. Entsprechend der Auslastung seines Terminkalenders, steuert der Inhaber seine Spotschaltungen auf radioBERLIN 88,8. Sind deutlich weiße Stellen im Auftragsbuch zu erkennen, schaltet das Unternehmen seinen Radiospot zwischen vier und sechsmal donnerstags und freitags in den preisgünstigen Abendstunden ein. In der Folge ist am Samstagvormittag mit 20 bis 30 Kunden im Showroom zu rechnen, die den Verlege-Kalender für die nächsten 8 bis 12 Wochen füllen.

Spotlänge: 30 Sekunden
Investition Media: 400 – 700 Euro, im Rhythmus 2 bis 3 Monate
Spotproduktion: 1.200 Euro einmalig, inkl. Konzeption, 1 Sprecher, Musik, zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht für den Spot.

Beispiel 2: Der Veranstalter einer jährlich stattfindenden Aquaristik-Ausstellung im Ruhrgebiet schaltet auf Radio Dortmund 91,2 in der Woche vor der Veranstaltung und an den Messetagen 14 Spots. Die Vorankündigung wird in den Abendstunden ab 18.00 Uhr geschaltet, an den Messetagen im Tagesverlauf. Der Erfolg ließ den Veranstalter zum Wiederholungstäter werden.

Spotlänge: 15 Sekunden
Investition Media: ca. 750 Euro
Spotproduktion: 150 Euro für den Spot inklusive 1 Sprecher bei angeliefertem Skript

Beispiel 3:
Mit Aufnahme der Flugroute Berlin – New York beauftragte uns Continental Airlines (United) mit der Produktion einer Spotserie und der Schaltung der Spots über den Zeitraum von 12 Wochen auf radioeins. Die Spots wurden montags bis samstags mit einer Frequenz von 2 bis 3 pro Tag in den Zeiten von 06.00 bis 11.00 Uhr und von 13.00 bis 19.00 Uhr geschaltet. Insgesamt wurden ca. 200 Spots gebucht. Schon vor Ablauf der Kampagne waren sämtliche Flüge auf der Route für 5 Monate ausgebucht – obwohl Konkurrent Delta die selbe Strecke rund 300 Euro günstiger anbot. Weitere Werbemassnahmen wurden in diesem Zeitraum nicht durchgeführt.

Spotlängen: 35 Sekunden
Investition Media: ca. 80.000 Euro
Spotproduktion: 5.800 Euro für 3 Spotmotive inkl. Konzeption, je 3 Sprecher, Geräuschatmo, Musik und Verwertungsrecht für 1 Jahr

Es bleibt schwierig, eine klare Antwort auf die Frage nach den Kosten für Radiowerbung zu geben. In Deutschland gibt es mehr als 400 Radiostationen, die rund um die Uhr unterschiedlichste Sekundenpreise anbieten. Die Sekundenpreise sind in fast allen Fällen davon abhängig, wie viele Hörer der Sender in der entsprechenden Sendestunde erreicht. Grundsätzlich sollten wir Ihr Anliegen individuell besprechen und gemeinsam mit Ihnen überlegen, in welchem Umfang Ihre Radiowerbung durchgeführt werden kann.

Fragen Sie uns! Wir sind zutraulich, unabhängig, aufrichtig – aber auch schonungslos ehrlich.