Im Radio versprochen, im Web gebrochen

Da sitze ich morgens in meinem VOLVO und höre einen interessanten Radiospot der Berliner VOLVO-Händler. Geschäftskunden-Leasing mit einer Rate von nur 1% wird mir schmackhaft gemacht. Einen V60, V40 oder XC60 darf ich mir zu diesen sagenhaften Konditionen wünschen. Mehr dazu soll ich auf der Website der Berliner Volvo Händler erfahren.

Zu Hause angekommen klappe ich sofort das Notebook auf und begebe mich auf die Seite, die mir so viel mehr Information zum Thema bieten soll. Dort angekommen beginnt das Stochern im Heuhaufen. Die Radiowerbung war so vielversprechend, dass ich richtig neugierig geworden bin – doch nun werde ich einfach nur enttäuscht. Das Thema aus dem Funkspot wird anscheinend nirgends auf der Website fortgesetzt.

So wie im oben beschriebenen Beispiel läuft es leider sehr häufig. Radio kann unglaublich viel bewegen. Wird dort auf eine Internetseite verwiesen, sollte auf dieser auch unmittelbar ins Detail gegangen werden. Um diese Schritte zu perfektionieren, bedarf es nur weniger Handgriffe und der Bereitschaft zur Kommunikation zwischen den Verantwortlichen. Bevor eine Aktion im Radio beworben wird, sind unbedingt die unterschiedlichen Begleitmedien zu berücksichtigen. Radio und Internet sind mittlerweile so nah zusammengerückt, dass es zwingend notwendig ist, beide aufeinander abzustimmen.

Denken wir beispielsweise an die zahlreichen Träger der berühmten Ohrschnuller. Sie haben zumeist das Smartphone direkt in der Hand oder wenigstens in Griffnähe. Hören diese Konsumenten eine für sie interessante Info unter Verweis auf eine Website, sind sie in sekundenschnelle auf der angegebenen Seite. Werden sie dort nicht innerhalb einer halben Minute fündig, sind sie konsequent weg und kommen auch nicht zurück.

Übrigens: Die VOLVO-Herstellerseite liefert nach nur wenigen Klicks die Fakten, die in der Berliner VOLVO-Händlerwerbung versprochen, jedoch nicht gezeigt werden.

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