Wir sprechen Michelangelo

Ab dem 17. Juni 2016 wird eine einzigartige Ausstellung im Kölner Abenteuermuseum Odysseum die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle in nahezu originalgetreuer Größe und beinahe greifbarer Nähe zeigen. In welcher Weise wir daran beteiligt sind, lesen Sie hier.

Die-Erschaffung-Adams

Michelangelo – Die Erschaffung Adams

 

 

 

 

 

 

Foto: © Can Stock Photo Inc. / savcoco

Machen Sie noch, was alle machen oder machen Sie schon, was nur Sie machen?

Es gehört mittlerweile an die Tagesordnung, dass Mediaplanungen völlig undurchsichtig werden und Online-Werbung unversehens auf Seiten landet, wo man sie gar nicht haben will. So berichtete das ARD Magazin report Mainz am 12. Januar über Werbung, die auf rechtspopulistischen Websites geschaltet wird, ohne dass es der Absender gemerkt hat.

Viele Unternehmen kehren mittlerweile zurück in die tradierten Medien, um so mehr Kontrolle und Effizienz in ihre Kampagnen zu bringen. Wie die Nadel im Heuhaufen gefunden wird, berichtet GALOMA.

Mit dem Traktor in den Puff – und was Radiowerbung sonst noch kann

Mit einigen interessanten Fragen zu Sinn und Funktion der Radiowerbung, hat uns jüngst das Online-Magazin werbezunder.de konfrontiert. Besonders werbezunderspannend war für uns die Frage, „für welche Unternehmen Radiowerbung interessant sein könnte“. Tatsächlich musste ich wesentlich länger darüber nachdenken, für welche Branche wir noch nicht gearbeitet haben, als darüber, welche Gewerbezweige bereits unsere Dienste in Anspruch genommen haben.

Im Radio ist eigentlich nichts mehr ausgeschlossen. Selbst Bestatter sind mittlerweile on air. Vor einigen Jahren haben wir erfolgreich Traktoren beworben – und selbst für das Rotlichtmillieu sind wir schon tätig gewesen. Wenngleich wir letzteres auch so anständig dargestellt haben, dass es tatsächlich Eltern gab, die am Wochenende einen Familienausflug zum Puff unternommen haben. Dies könnte natürlich auch auf den „märchenhaften“ Namen der Einrichtung zurück zu führen sein, die sich damals „Knusperhäuschen“ nannte.

Über den Beitrag zum Thema Radiowerbung hinaus, hat werbezunder.de natürlich noch viel mehr zu bieten. Für alle, die Orientierung im Werbechaos suchen, ist die Seite definitiv mehrere Blicke wert!

Wie armten sie ihre Kinder um?

Nicht selten haben wir von Neukunden empörte Reaktionen gehört, wenn sie Angebote für Audioproduktionen erhalten haben, in denen natürlich auch die Gagen für die Sprecher aufgeführt sind. Selbst Tarife im untersten Niveau, die nicht selten unter einhundert Euro beginnen, werden scharf verurteilt. „Dafür, dass einer so ein paar Sätze spricht, kriegt der so viel Geld? Dann werde ich auch Sprecher!“ lautet es zumeist. Doch, was ein ausgebildeter Sprecher zu leisten vermag, können sich Außenstehende nur schwer vorstellen.

Dolomiten

In den Dolomiten

Der Sprecher Hans-Jörg Karrenbrock, den wir seit vielen Jahren schätzen und mögen, wurde engagiert, einen Text für ein Video einzusprechen, das im Museum des ersten Weltkriegs in Cortina d’Ampezzo deutschsprachige Besucher über die Geschichte des berühmten Dolomiten-Städtchens informiert. Schon der erste Blick auf den Text offenbarte, dass dieser zweifelsohne mit einem Online-Programm aus dem Italienischen ins Deutsche „übersetzt“ wurde. Dass diese Tools bei einem so komplexen Inhalt noch lange nicht richtig funktionieren, wollte die verantwortliche Dame der Agentur nicht hören. Schließlich beauftrage sie nur eine Sprachaufnahme und keine Übersetzung, echauffierte sie sich.

Der Kunde ist König – und mehr, als seine Unterstützung anzubieten, kann man mitunter nicht tun. Einen Auftrag abzulehnen ist oft die einzige Option. Sich einer besonderen Herausforderung zu stellen und gequirlten Unsinn seriös klingen zu lassen, hat jedoch auch seinen Reiz.

Von der Kunst, eine schwachsinnige Übersetzung seriös klingen zu lassen, zeugt diese Tonspur. Viel Vergnügen 🙂


Übrigens: Für professionelle Übersetzungen und Transkriptionen vertrauen wir unserem Partner zappmedia.

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Geldvernichtungsmaschine

Brüssel

Müssen wir uns schämen, wenn wir Geld verdienen mit der Produktion von Radiowerbung, die aus Steuermitteln finanziert wird?

Da auch wir nicht unerhebliche Summen an den Fiskus entrichten, haben wir kein schlechtes Gewissen, Einkommen wir aus Töpfen zu erwirtschaften, aus denen Brüssel Steuergelder mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißt.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Zwei Berliner holen Gold

20150624_114016 (1)Das goldene Ohr ist keineswegs eine Auszeichnung, die inflationär in die Menge geworfen wird, wie beispielsweise das Bundesverdienstkreuz oder das goldene Sportabzeichen. Das goldene Ohr wird ausschließlich Menschen überreicht, die den Mut bewiesen haben, in der Radiowerbung ganz individuelle Wege zu beschreiten und die sich nicht darauf verlassen möchten, gleich dem Prinzip einer Gießkanne die gesamte Republik zu beschallen und auf diese Weise einen Haufen Geld zum Fenster hinaus zu werfen.

Zwei dieser Menschen erhielten in dieser Woche von GALOMA Das goldene Ohr: Ilka Lukow von mentor agentur für touristik & marketing, sowie Robert Erler von beredsam wurden für ihr Vertrauen, ihren Mut und ihre langjährige Treue mit diesem außergewöhnlichen Orden geehrt. Mit beiden verbindet GALOMA mittlerweile eine fünfzehnjährige Geschäftsbeziehung, die durch ein besonders aufrichtiges Miteinander ihr ganz außergewöhnliches Gewicht erhält.

Einige hundert Audioproduktionen sind in den vergangenen Jahren im Auftrag dieser beiden Partner entstanden. Dabei haben Lukow und Erler stets ihr volles Vertrauen in die Kompetenz des GALOMA-Teams gesetzt und sind nicht enttäuscht worden. Spürbare Erfolge gehen auf das Konto der Radiokampagnen, die während der langjährigen Kooperation entstanden sind. Zahlreiche weitere werden noch folgen.

Hier zwei Hör-Beispiele:

BIO COMPANY Hamburg

 

Wörlitz Tourist Potsdam

Wok in Dusche

ResiJa, Menschen mit süddeutscher Mundart werden auch schon mal missverstanden. Die Resi zum Beispiel. Nicht nur, dass ihr bereits eine erboste Radiohörerin ans Mundwerk wollte. Jetzt wird sie auch noch dafür herangezogen, dass Barrierefreiheit eine ganz neue Bedeutung erfährt. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Wir kommen auch ins Haus. Sogar bei verschlossener Tür.

Ein sich stetig wiederholendes „Hörspiel“ an der Haustür-Sprechanlage unseres Hauses hat uns inspiriert, daraus ein ganz neues Hörspiel zu kreieren. Schön kurz und durchaus radiotauglich.

Die ganze Geschichte und das sehr kleine Hörspiel finden Sie hier.

Im Radio versprochen, im Web gebrochen

Da sitze ich morgens in meinem VOLVO und höre einen interessanten Radiospot der Berliner VOLVO-Händler. Geschäftskunden-Leasing mit einer Rate von nur 1% wird mir schmackhaft gemacht. Einen V60, V40 oder XC60 darf ich mir zu diesen sagenhaften Konditionen wünschen. Mehr dazu soll ich auf der Website der Berliner Volvo Händler erfahren.

Zu Hause angekommen klappe ich sofort das Notebook auf und begebe mich auf die Seite, die mir so viel mehr Information zum Thema bieten soll. Dort angekommen beginnt das Stochern im Heuhaufen. Die Radiowerbung war so vielversprechend, dass ich richtig neugierig geworden bin – doch nun werde ich einfach nur enttäuscht. Das Thema aus dem Funkspot wird anscheinend nirgends auf der Website fortgesetzt.

So wie im oben beschriebenen Beispiel läuft es leider sehr häufig. Radio kann unglaublich viel bewegen. Wird dort auf eine Internetseite verwiesen, sollte auf dieser auch unmittelbar ins Detail gegangen werden. Um diese Schritte zu perfektionieren, bedarf es nur weniger Handgriffe und der Bereitschaft zur Kommunikation zwischen den Verantwortlichen. Bevor eine Aktion im Radio beworben wird, sind unbedingt die unterschiedlichen Begleitmedien zu berücksichtigen. Radio und Internet sind mittlerweile so nah zusammengerückt, dass es zwingend notwendig ist, beide aufeinander abzustimmen.

Denken wir beispielsweise an die zahlreichen Träger der berühmten Ohrschnuller. Sie haben zumeist das Smartphone direkt in der Hand oder wenigstens in Griffnähe. Hören diese Konsumenten eine für sie interessante Info unter Verweis auf eine Website, sind sie in sekundenschnelle auf der angegebenen Seite. Werden sie dort nicht innerhalb einer halben Minute fündig, sind sie konsequent weg und kommen auch nicht zurück.

Übrigens: Die VOLVO-Herstellerseite liefert nach nur wenigen Klicks die Fakten, die in der Berliner VOLVO-Händlerwerbung versprochen, jedoch nicht gezeigt werden.

Was Öffentliche nicht wollen, führt im Webradio zu unerwartetem Erfolg

rainbowAllein der Begriff „Kinder CSD“ hat bei der ersten Publikumsberührung zu beinahe irreparablem Spliss geführt. Da wurde gar nicht weiter nachgefragt, sondern gleich mit der gesammelten Kraft des verfügbaren Entsetzens zugeschlagen. Somit wurde uns dann auch die Ausstrahlung unseres Spots seitens eines Vermarkters öffentlich rechtlicher Rundfunkprogramme versagt.

Not macht bekanntermassen erfinderisch. Aufgrund eingangs geschilderter Absage überlegten wir uns, auf welchen Wellen wir unseren Kinder CSD in die Sinne der Bundesbürger transportieren können. Wir kamen zu dem Schluss, dass es nicht zwangsläufig Wellen sein müssen, sondern dass eventuell auch ein Stream zu veritablen Resultaten führen könnte.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier!